Hilarion begleitete uns auf dieser Reise und lud uns ein, den ätherischen Tempel des grünen Strahls, der über Kreta ist, zu betreten. Ein Grundthema war unter anderem die Heilung der männlichen Energie, sodass sie aus einem manipulativen, zerstörerischen Fokus heraustreten kann, um ihr heilbringendes, lebensspendendes Potential zu leben. Deshalb fuhren wir zum Beispiel an Orte, an denen erdgebundene Seelen aus der Kriegsgeschichte Kretas darauf warteten, ins Licht reisen zu können. Es ging bei dieser Reise um die Befreiung der männlichen Kraft, damit sie ihren gleichwertigen Platz an der Seite der weiblichen Energie einnehmen kann. Diese Arbeit baute auf dem auf, was wir das Jahr zuvor auf Malta initiiert und als Rückkehr der Großen Göttin gefeiert hatten. Es war eine eher anstrengende Reise gewesen, auf der wir immer wieder einige Stunden im Bus verbringen durften, um zu den entsprechenden Plätzen zu kommen. Hilarion meinte dazu, dass wir uns eben auf einer Pilgerreise befinden würden und froh sein sollten, dass wir, im Vergleich zu seinen früheren Wegen, die er zu Fuss laufen musste, mit einem Bus fahren konnten. Das war natürlich ein Argument, das unsere Annahme von dem, was ist, förderte. Zwischendurch berührte uns die Schlangengöttin und wirkte an unserer Kundalini als auch an unserem Basiszentrum. Wir haben mit den Symbolen des Diskus von Festos begonnen zu arbeiten, eine Heilungsarbeit, die noch lange nicht abgeschlossen ist. Was mich persönlich am meisten berührte war, dass ich auf dieser Reise das erste Mal Kontakt mit Riesen und Zentauren hatte, was für mich etwas ganz besonderes gewesen ist. Genauso wie der Besuch von Festos etwas Einmaliges war. Es ist ein Ort, der außerhalb von Zeit und Raum zu existieren scheint, wo die Unendlichkeit das Herz berührt und der Austausch mit den Sternengeschwistern so nah, so leicht und so innig ist. |