Mein Werdegang oder wie ich zum Channeln gekommen bin.


Da mich Menschen immer wieder nach meinem Weg fragen und wie ich zum Channeln gekommen bin, entschloss ich mich, ein bisschen mehr über meinen Werdegang zu erzählen. Als Kind spielte ich häufig mit meinen feinstofflichen Begleitern und hatte eine enge Verbindung zu Naturwesen und Engeln. Manchmal erinnerte ich mich dabei an frühere Leben und als ich meiner Familie davon erzählte, verstanden sie mich nicht und ich verstand in weiterer Folge ihre Antworten nicht. J. Zu dieser Zeit ging ich auch gerne in die Kirche, weil ich mich dort ein Stück weit zuhause fühlte. Ich war in der Jungschar und im Kinderkirchenchor und habe mich mit den Menschen oft über Gott unterhalten. Wenn ich gefragt wurde, was für mich der Sinn des Lebens sei, so antwortete ich damals bereits selbstsicher: die Liebe! Liebe zu leben, Liebe zu verbreiten und Liebe zu sein. Das war für mich sonnenklar und felsenfest. Und ich wusste schon, dass ich, wenn ich groß sein würde, auf jeden Fall mit Menschen arbeiten wollte, um sie zu begleiten und zu unterstützen.

Während der Hauptschule und in meiner Jugend fühlte ich mich nach wie vor in der Kirche sehr wohl und leitete dann auch selbst Jungschargruppen. Und ich war ein Taizé-Fan. In dieser Zeit entdeckte ich meine Liebe zum Schreiben (und zum Lesen), die bis heute geblieben ist. Gleichzeitig begann ich mich, durch Begegnungen mit anderen Menschen, auch mit christlichen Freikirchen, anderen Glaubensrichtungen, fremden Ländern und Kulturen zu beschäftigen. Damals fing ich an meine ersten, bewussten Meditationserfahrungen zu sammeln, Ritualarbeit, Vollmondzeremonien etc. zu machen. In den Ferien lebte ich bei freiwilligen Einsätzen der Caritas meine soziale Ader aus. So beispielsweise als Ferienbetreuerin im Elisabethinum oder in einer sprachheilpädagogischen Einrichtung in Vorarlberg oder auf einem Ziegenbauernhof in Belgien. Irgendwie hatte ich es nebenbei geschafft, bis zur Matura in der Handelsakademie zu kommen. (Welch Wunder!) Ich maturierte in Religion, mit den Schwerpunkten Buddhismus, Befreiungstheologie und feministische Theologie. Zu dieser Zeit begann ich auch andere Ausbildungen und Fortbildungen zu besuchen, was bis heute so geblieben ist.

Denn Lernen und Wachsen hört (für mich) niemals auf. Zu den Seminaren, an denen ich damals teilnahm, gehörte beispielsweise eine Form von Yoga, die von einer indischen Mutter zur Aktivierung der Kundalini gelehrt wurde. Ich besuchte Selbsterfahrungsgruppen, erhielt meine ersten Reiki-Einweihungen, lernte das Energetisieren und Herstellen von Essenzen, machte eine Lithotherapieausbildung und beschäftigte mich mit Ausdrucks- und Trancetanz, Mythen und Märchen. In der Zwischenzeit war ich in die Sozialakademie gewechselt und studierte Theologie. Allerdings durfte ich mir meinen Lebensunterhalt selbst verdienen, denn meine Eltern konnten mich finanziell nicht viel unterstützen und ich war bereits vor der Matura aus den engen Wohnverhältnissen meiner Familie ausgezogen. So lernte ich auf eigenen Füssen zu stehen und ich arbeitete nebenbei an verschiedenen Stellen. Ich half gleichzeitig in einer esoterischen Buchhandlung, einem Steine- und Essenzenladen und in einem Biogesundheitsgeschäft aus. Zwischendurch sammelte ich meine Erfahrungen bei Nachtdiensten oder stundenweisen Hilfsdiensten bei bedürftigen Menschen und wirkte einige Jahre in der Betreuung und Begleitung von aidskranken Menschen mit. Dann entschloss ich mich, das Theologiestudium abzubrechen, weil es mir nicht mehr möglich war, alles unter einen Hut zu bringen. Es war eine intensive Zeit gewesen, in der ich so viel über Menschen, ihre Sehnsüchte, Bedürfnisse und ihre Heilung lernen durfte. Dafür bin ich unendlich dankbar!

Für mich selbst machte ich in diesen Jahren eine Bioenergetik-Therapie, um eigene Themen aufzuarbeiten und zu lösen. Ich empfand es immer so, dass ich sehr von meiner Seele und den feinstofflichen Begleitern geführt worden war. Denn immer traf ich zur richtigen Zeit die richtigen Menschen, die mich weiter lehrten. Auf diese Art und Weise lernte ich Aura Soma kennen und ich besuchte Ausbildungskurse in Wien und England. Dabei hatte ich meine ersten Channel-Kontakte. Ich hörte, was channeln sei und wie es funktionieren würde. Gleichzeitig wurde mir jemand empfohlen, der zufälligerweise in Innsbruck, genau wie ich, lebt(e). Dort machte ich meine ersten Channelerfahrungen, sowohl in Einzelsitzungen als auch in Seminaren. Ich besuchte seine Regenbogen-Lichtarbeiterausbildung in Baden/D und Graz. Durch das gemeinsame Arbeiten hatte sich ein freundschaftlicher Austausch entwickelt, wodurch ich noch viel mehr Einblick in die Kommunikation mit der geistigen Welt und in das Wirken als Medium erhielt. Damals sagte er zu mir: „Eines Tages wirst du so arbeiten wie ich. Und viele Menschen werden bei dir Schlange stehen.“ Natürlich habe ich gelächelt, mich darüber gefreut und konnte es mir nicht vorstellen. Heute denke ich oft an seine Worte. Er war mir ein wunderbarer Lehrmeister, dem ich sehr dankbar bin. Und unsere Wege trennten sich wieder, weil es darum ging noch eigenständiger zu werden. In der Zwischenzeit war ich aus der katholischen Kirche ausgetreten, um „frei“ zu sein und hatte die Sozialakademie mit der Diplomarbeit zum Thema „Die wiederentdeckte Weiblichkeit – matriarchale Geschichten und Mystik“ erfolgreich abgeschlossen.

Viele soziale Einrichtungen hatte ich ja schon, auch durch meine Praktikumszeiten, kennen gelernt. Nun führte mich mein Weg erneut in die Psychiatrie, wo ich eine Sozialarbeiterstelle annahm. Gleichzeitig begann ich selbst Meditationsabende, Wochenendseminare und Einzelberatungen anzubieten. Dabei ließ ich zusätzlich zu dem, was ich bereits erwähnte, auch mein Wissen über Luna Yoga und Klangschalenmassagen mit ein fließen. Nach einigen Jahren spürte ich, dass es Zeit wurde, mich ganz aus der Sozialarbeit zu lösen, um selbständig zu sein. Ich setzte den Schritt, ohne nachzudenken, voller Vertrauen, einfach meinem Herzen folgend. Dann ging die Entwicklung wieder rasend schnell weiter. Ich lernte meinen ersten Mann kennen und reiste mit ihm gemeinsam nach Frankreich, um dort eine mehrwöchige Channelausbildung zu erhalten. Hier begegnete ich auch zum ersten Mal der Huna-Philosophie und dem Aloha-Spirit. Dabei erhielten wir von der geistigen Welt den Auftrag, in Innsbruck eine Lichtstätte zu errichten, über die die Weiße Bruderschaft und feinstoffliche Wesen kommunizieren und berühren könnten. Ich war bereits schwanger und kurz nachdem Rowena (1998) geboren wurde, übersiedelten wir in den „Lichtgarten“. Von nun an bot ich meine Seminare und Einzelsitzungen vor allen Dingen dort an. Das Seminarzentrum entwickelte sich sehr schnell und viele Menschen kamen. Erneut hatten wir einen Auftrag von der geistigen Welt erhalten. Wir sollten die Menschen in ihrer eigenen Medialität schulen und sie zu Botschaftern des Lichtes ausbilden. Das taten wir. Mittlerweile war auch schon Jona unterwegs und rasch geboren (1999). (Meine Schwangerschaften und Geburten waren eine der größten Initiationen für mich, die mich Demut und Dankbarkeit lehrten.)

In dieser Zeit begann mein essenitischer Weg. Nach den Basisseminaren und einer zweijährigen Priesterausbildung bzw. Adeptenzeit wurde ich zur essenitischen Seher-Priesterin geweiht. Das war eine sehr einschneidende und intensive Schulung für meine Hellsicht gewesen. Gleichzeitig und darüber hinaus besuchte ich weitere Fortbildungsseminare zu den Themen DNS-Entschlüsselung und Begegnungen mit anderen Sternenrassen. In der Zeit wurde mein erstes Buch „Die Kinder der neuen Zeit“ im Smaragd Verlag veröffentlicht. Bisher folgten noch weitere vierzehn, mehrere CDs mit geführten Meditationen, ein Engeltherapeuten-Fernlehrgang und eine Engel-Yoga DVD. Dann verschmolz ich mit der kassiopeianischen Sternenwesenheit Elyah. Ich nahm an verschiedenen Reisen teil, die sowohl der Erdheilung als auch der Aus- und Weiterbildung und der eigenen Entwicklung dienten. Dabei war ich in Malaysien, Dänemark, England und auf den Malediven gewesen. Die Transponderheilungsreisen habe ich in Toronto, Ägypten und Island mit geleitet. Dann kam die Lösung und spätere Scheidung von meinem ersten Mann. In diesem Zusammenhang verabschiedete ich mich aus dem Seminarzentrum und ging meinen eigenen Weg weiter, der u. a. weitere Seminarreisen beinhaltete: Malta, Kreta, erneut England, Lanzarote, nochmals Island, die Bretagne, Eilat/Israel, die Azoren und Schottland. Seither lebe ich in Sistrans - mit meinen zwei wunderbaren, mittlerweile Teenagern und meinem zweiten Mann Elmar. Mein persönliches Steckenpferd ist in der Zwischenzeit die chinesische Medizin, das Tao und Yoga geworden. Wenngleich ich diesbezüglich weiß, dass ich nichts weiß. J.

Es gehört zu meinen Aufgaben, mich mit Wissen aus den verschiedensten Bereichen zu beschäftigen, um die allgemeingültigen Weisheiten und Wahrheiten zu entdecken, die in allen Strömungen zu finden sind und sie eint. Das gebe ich in meiner Arbeit gerne weiter, in der es mir wichtig ist, Menschen zu begleiten, sich selbst zu erkennen, ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren und ihre Fähigkeiten zu entwickeln. Seit über fünfzehn Jahren leite ich nun Seminare und (Channel)Ausbildungsgruppen. Viele Menschen, denen ich beispielsweise Channeln lernen durfte, haben mittlerweile ihr eigenes Zentrum und bilden ihrerseits schon wieder andere in der Kommunikation mit der geistigen Welt aus oder veröffentlichten ihre eigenen Bücher. Als wir damals im Lichtgarten begannen, das Wirken der Weißen Bruder- und Schwesternschaft in Innsbruck und Tirol bekannt zu machen, leisteten wir Pionierarbeit. Mittlerweile ist es etwas Bekanntes und Vertrautes geworden, und wir haben sicher unseren Beitrag dazu geleistet. Ich habe immer gerne gearbeitet, gelernt, gelehrt und umgesetzt. Ich finde das Leben  lebenswert, einmalig und ein einzigartiges Geschenk. Ich bin dankbar dafür. In meinem Unterrichten schöpfe ich aus dem großen, reichen Schatz meiner Erfahrungen. In diesen Seiten sind einige wichtige Stationen meines bisherigen Lebens zusammengefasst. Der größte Lehrmeister für uns alle, ist für mich nach wie vor das (alltägliche) Leben, mit all seinen Begegnungen, Freuden und Herausforderungen. Hier finden die eigentlichen Einweihungen statt. Spiritualität und somit die Kommunikation mit der geistigen Welt ist nichts Abgehobenes, sondern führt uns in unsere Präsenz, in unser Sein im Hier und Jetzt. 

Von Herzen Ava Minatti

 

 

 

Aufgrund ihrer Arbeit und ihrer Tätigkeit als Buchautorin wurde Ava von den Herausgebern von „Hübners Who is Who“ kontaktiert. Ihre Biographie ist in der aktuellen Ausgabe abgedruckt. (siehe unten)

"Hübners Who is Who" ist eine Personenenzyklopädie  und enthält eine Sammlung von Biographien verschiedener Persönlichkeiten eines Landes, deren Leistungen auf internationaler, nationaler oder regionaler Ebene Anerkennung verdienen. (Quelle: who is who)

 

Minatti Ava:

B.: spirituelle Lehrerin, Autorin. PA.: 6073 Sistrans, Rinner Str. 233. G.: 23. Februar. Ki.: Rowena (1998), Jona (1999). S.: HAK-Matura Innsbruck, Ausbildung Dipl.-Sozialarbeiterin Sozialakademie Innsbruck, Teilstud. Theologie spez. Ethik u. Weltreligionen, lfd. Aus- u. Fortbildungen in: Energiearbeit, Farb- u. Lichttherapie, Reiki, Klangschalen, Luna Yoga, Meditationstechniken, Schulungen d. eigenen Medialität in Österreich, Deutschland, Frankreich, England. K.: während d. Ausbildung an d. Sozialakademie in einer esoterischen Buchhandlung tätig, Aids-Betreuung, Sozialeinsatz in Belgien, Sozialarbeiterin an d. Psychiatrischen Klinik Innsbruck, glz. Gestaltung v. Meditationsabenden u. Tagesseminare zu spirituellen Themen, Mitaufbau d. Seminarzentrums Lichtgarten in Innsbruck gemeinsam m. d. früheren Ehemann, Seminare u. Einzelsitzungen in Österreich, Deutschland, Europa, Asien u. Kanada, nach d. Scheidung Übersiedlung nach Sistrans, als mediale Lebensberaterin u. spirituelle Lehrerin tätig m. d. Angeboten: Channelausbildung, Auf d. Spuren d. Essener, Engeltherapeutenausbildung, Lichtkörperaktivierung, Meditationsabende, Kontakt zu Naturwesen, Schwingungserhöhung, 2012 u.a.m., Ausbildung u. Schulungen f. interessierte Menschen aus allen Berufssparten. P.: Bücher: "Im Herzen Lemuriens", "Engel helfen heilen", "Wir kommen v. d. Sternen", "Heilung f. d. innere Kind", "Die Kinder d. neuen Zeit", "Praxisbuch f. d. Kinder d. neuen Zeit", "Die Kinder d. Drachen", "Elfen, Feen & Zwerge", "Avalon u. d. Artusweg", "Der Schlüssel d. Isis", "Meister Hilarion entschlüsselt den Diskos von Phaistos". CD's: "Heilende Engelmeditationen", "Avalon u. d. Artusweg", "Der Schlüssel d. Isis - Kristallprogrammierung", "Heilung f. d. Innere Kind", "Die heilsamen Farben v. Andromeda", "Reinigungsmeditation f. deine Chakren u. Körper", "Erzengel Raphael Heilungsmeditation", "Erzengel Michael Meditation z. Klärung unserer Gewässer", "Einhornmeditation", "Reise nach Lemurien", "Engeltherapeuten-Fernlehrgang". H.: Musik, Tanz, Chinesische Medizin, Yoga. E-Mail: info@ava-minatti.at. Website: www.ava-minatti.at. 

 

In der Zeitschrift "fiesta" Ausgabe 04/2008 erschien ein Artikel über Ava von Helene K. Giner. Bei Interesse kann dieser Artikel hier nachgelesen werden.